Best Practice Projekte
Migrant_Innen in der Einen Welt (MidEW)
KurzbeschreibungProjektzieleZielgruppeMehr Informationen
Das MidEW-Projekt war ein Aufbauprojekt mit dem Ziel Migrantenselbstorganisationen (MSO) in Mecklenburg-Vorpommern zu stärken. Die Organisation und Durchführung von Weiterbildungsmaßnahmen für ausgewählte Migrant_lnnen, die in den Vereinen in Mecklenburg-Vorpommern tätig sind, sollte dazu beitragen mehr Projekte umsetzen zu können. Die Fortbildungsmaßnahmen durch externe und interne Referenten sollten das notwendige Wissen vermitteln um die teilnehmenden Multiplikator_Innen in geeigneter Weise vorzubereiten Projekte akquirieren, konzipieren, organisieren und durchführen zu können.
  • Herstellung von Transparenz und Kommunikation zu den Zielen und Chancen der entwicklungspolitischen Bildungs- und Informationsarbeit von Migrantenselbstorganisationen (MSO) in Mecklenburg-Vorpommern
  • Nachhaltige Verbesserung der Bedingungen für MSO in der entwicklungs-politischen Bildungs- und Informationsarbeit und Verbesserung des Zugangs der MSO zu den Fördermöglichkeiten
  • Erhöhung der Anzahl von direkten Projektanträgen von MSO in M-V auf dem Gebiet der entwicklungspolitischen Bildungs- und Informationsarbeit
  • Verbesserung der entwicklungspolitischen Arbeit der MSO in M-V und Vernetzung mit anderen wichtigen Akteuren in Norddeutschland (Eine-Welt-Netzwerk, Landesnetzwerke der nördlichen Bundesländer und MEPa)
  • Verbesserung der Partizipation von Migrat_Innen auf kommunaler und Landesebene im Bereich der Bildungs- und Informationsarbeit
Zur Zielgruppe des Projekts gehörten die Migrantenselbstorganisationen (MSO) aus dem gesamten Bundesland Mecklenburg-Vorpommern, sowie Gruppen von Migrant_Innen, die die Gründung einer Organisationsform beabsichtigen.
Projektförderer: Bundesministerium für wirtschaftlicher Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ, Engagement Global gGmbH), Stiftung Nord-Süd-Brücken (NSB), Kirchlicher Entwicklungsdienst der Nordkirche (KED), Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung (NUE) und Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie Mecklenburg-Vorpommern (LUNG MV)
Zeitraum: 01.07.2013 – 31.12.2014
Träger des Projektes: FABRO e.V. Förderverein des Migrantenrates der HRO
Website: www.fabro-interkulturell.de
Adresse: Waldemarstraße 33, 18057 Rostock
„Buen Vivir“ (Das Recht auf gutes Leben)
KurzbeschreibungProjektzieleZielgruppeMehr Informationen
Der Begriff des „Buen Vivir“ wirft viele Fragen auf. Alberto Costa definiert „Buen Vivir“ als eine konkrete Zielsetzung, die wir verfolgen sollten, wenn wir soziale Ungleichheiten reduzieren wollen. Danach müssten neue Formen und Räume der zivilgesellschaftlichen Partizipation geschaffen werden um eine pluralistische Demokratie mitgestalten zu können. Er untermauert diese Definition damit, dass in Bolivien und Ecuador das Recht auf „Buen Vivir“ in der Verfassung festgeschrieben ist und widerspricht damit dem Ansatz „Buen Vivir“ als bloßes philosophisches Denkmodell zu betrachten. Nach Costa ist „Buen Vivir“ eher als reale Verantwortung der Gesellschaft zur Armutsbekämpfung zu verstehen. „Gutes Leben“ zu ermöglichen, bedarf jedoch nicht nur neuer Formen basisdemokratischer Partizipationsmöglichkeiten, sondern auch die Bereitschaft jedes Einzelnen die sozialen, politischen, ökologischen Gegebenheiten mitzugestalten.
Das Hauptziel des Projektes war es, das Interesse der Rostocker Bevölkerung an dem Konzept „Buen Vivir“ und der Situation in den Ländern Ecuador und Bolivien zu wecken. Daneben sollten die Bürger in Rostock zum Nachdenken über die damit einhergehenden Fragestellungen angeregt werden.
In Bolivien und Ecuador ist das Recht auf „Buen Vivir“, also das Recht auf gutes Leben, in der Verfassung festgeschrieben. Worauf beruht jedoch dieser allgemeine Leitgedanke und inwiefern können Europäer davon lernen? Wie lässt sich die Implementierung eines solchen Rechts gestalten und wie lange wird dieser Prozess in Anspruch nehmen? Ist es auch in anderen Ländern wie Deutschland denkbar ein Recht auf „Gutes Leben“ in der Verfassung zu verankern? Auf globaler Ebene stellt sich die Frage, ob das Konzept des „Buen Vivir“ als gesellschaftliche Orientierung auch eine Alternative zum Kapitalismus darstellen kann? Ist auch Wohlstand ohne Wachstum denkbar? Diese und eine Reihe von weiteren Fragen wurden in der Diskussion in der Nikolaikirche Rostock diskutiert.
Das Konzept des „Buen Vivir“ sollte nicht als starres Einheitsmodell verstanden werden, sondern als richtungweisendes Leitmotiv. Die Teilnehmer_Innen haben erfahren wie das Zusammenleben der indigenen Völker in Bolivien und Ecuador das Konzept des „Buen Vivir“ beeinflusst hat. Wichtig war aber auch das Konzept des „Buen Vivir“ nicht nur auf den lateinamerikanischen Raum zu begrenzen, sondern das Recht auf ein gutes Leben als globales Bedürfnis zu verstehen.
Zur Zielgruppe des Projekts gehörten alle interessierten Bürger_Innen aus Rostock und Umgebung.
Zeitraum: 01.01.2014 bis 30.06.2014
Förderer: Stiftung Nord Süd Brücken (NSB)
Träger des Projekts: Taller Laltinoamericano de Investigación y desarrollo, TALIDE e.V.
Website: www.talide.de
Adresse: Waldemarstraße 33, 18057 Rostock
Telefon: 381 2003028
E-mail: talide@gmx.de
Erklär´s mal einfach: Die UNO und die Millenniumsziele
KurzbeschreibungProjektzieleZielgruppeMehr Informationen
Im September 2000 haben die Vereinten Nationen (UNO) auf ihrem Millenniumsgipfel die sogenannte Millenniumserklärung verabschiedet, aus der acht Entwicklungsziele (Millennium Development Goals) abgeleitet wurden. 189 Staaten, darunter auch die Bundesrepublik Deutschland, haben diese Erklärung unterschrieben. Sie haben sich darin verpflichtet, bis zum Jahr 2015 die absolute Armut weltweit zu halbieren und weitere Aspekte und Ursachen von Armut anzugehen. Nun, da das Jahr 2015 begonnen hat, ist es an der Zeit eine Bilanz zu ziehen. Im diesem Zusammenhang hat Talide e.V. im Rahmen des Projektes „Erklär`s mal einfach: Die UNO-Millenniumsziele – another World is possible“ einen Karikaturenwettbewerb auf dem Weg gebracht.
Die künstlerische Auseinandersetzung in einem ausgewählten visuellen Medium mit entwicklungspolitischen Fragestellungen, die mit den UN-Millenniumszielen zu tun haben, sollte dazu anregen, sich mit wichtigen Fragen rund um die UN-Millenniumsziele auseinanderzusetzen. Inwieweit wurden die UN-Milleniumsziele bis zum heutigen Tag erreicht und was muss in Zukunft noch getan werden? Welche positiven und negativen Auswirkungen haben die UN-Milleniumsziele auf die Menschen in den verschiedenen Regionen der Welt? Ein weiteres Ziel war die Sensibilisierung für entwicklungspolitische Fragestellungen vor allem in den Bereichen Armutsbekämpfung, Primäre Ausbildung und Geschlechtergleichstellung. Auch sollte die Rolle von anderen mächtigen Akteuren bei der Umsetzung der UN-Milleniumsziele kennengelernt werden.
Zur Zielgruppe des Projekts gehörten interessierte Menschen aus der ganzen Welt, die sich mit entwicklungspolitischen Aufgabenstellungen künstlerisch auseinandersetzen.
Zeitraum: 01.07.2013 – 31.12.2014
Förderer: LUNG, NSB
Träger des Projekts: Taller Laltinoamericano de Investigación y Desarrollo, TALIDE e.V.
Website: www.talide.de
Adresse: Waldemarstraße 33, 18057 Rostock
„Bittere Schokolade“
KurzbeschreibungProjektzieleZielgruppeMehr Informationen
Die meisten Menschen essen gerne Schokolade. Leider wissen viele von uns nicht unter welchen Arbeitsbedingungen Schokolade hergestellt wird. Das Projekt setzte sich daher mit folgenden Fragen auseinander: Woher kommt die Schokolade eigentlich? Wie wird sie produziert und kommerzialisiert? Wer arbeitet auf den Schokoladenplantagen?
Zu den Projektzielen gehörten die Förderung des Interesses an Entwicklungsländern, globale Zusammenhänge und ihre Einflüsse auf den einzelnen Menschen aufzuzeigen, Informationen über Ursachen von Kinderarmut und Kinderarbeit in der Welt und deren sozialen Folgen zur Verfügung zu stellen, ein Bewusstsein für Entwicklungsprobleme in der Welt zu schaffen und die Förderung von Toleranz.
Die Zielgruppe bildeten Kinder mit und ohne Migrationshintergrund zwischen 8 und 11 Jahren.
Förderer: Stiftung Nord-Süd-Brücken (NSB)
Träger des Projektes: Jurte der Kulturen e.V.
Adresse: Friedrich-Engels-Straße 28, 18437 Stralsund
„Fair Trade- Wir für eine gerechte Welt”
KurzbeschreibungProjektzieleZielgruppeMehr Informationen
Den Teilnehmenden wurde der faire Handel als Strategie zur Armutsbekämpfung näher gebracht, sie lernten sich ihrer Verantwortung als aktive Bürger zu stellen und damit zu einer gerechteren Welt beizutragen. Das Wissen über die Ursprünge unserer Nahrungs-mittel sollte zu einem bewussten Umgang mit dem alltäglichen Konsum führen und die Folgen des Weltwirtschaftsmarktes auf das Leben der Bauern in Entwicklungsländern aufdecken.
Das Projekt sollte bewirken, dass die Teilnehmer nachhaltig mehr Fair Trade Produkte kaufen und auch andere Menschen in ihrem nahen Umfeld wie Freunde, Familie und Nachbarn von der Idee des Fair Trade begeistern.
Zur Zielgruppe gehörten junge muslimische Erwachsene mit Migrationshintergrund zwischen 16 und 35 Jahren aus der Gemeinde und junge deutsche Erwachsene aus anderen Vereinen wie z.B. der Caritas.
Zeitraum: 19.04.2014 – 19.09.2014
Förderer: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ, Engagement Global gGmbH)
Träger des Projektes: Islamisches Kulturzentrum Greifswald e.V.
Website: www.islam-greifswald.de
Adresse: Makarenkostraße 49, 17491 Greifswald
„Fremde“
KurzbeschreibungProjektzieleZielgruppeMehr Informationen
Das Theaterprojekt zur Situation von Flüchtlingen diente der entwicklungspolitischen Bildung und sollte über die Ursachen für die Flucht aus den Heimatländern und dessen soziale Folgen in den verschiedenen Weltregionen informieren. Auf der Welt befinden sich Millionen Menschen auf der Flucht. Ihnen mangelt es an grundlegenden Dingen wie sauberem Trinkwasser oder medizinischer Grundversorgung. Die Aufnahmeländer, oft selbst Entwicklungsländer, haben kaum eine Möglichkeit die Flüchtlinge ausreichend zu versorgen und menschenwürdig zu behandeln. Im Vergleich dazu bieten Industrieländer andere Bedingungen für Flüchtlinge und Asylsuchende.
Die Zuschauer wurden über die Situation von Menschen auf der Flucht informiert. Durch die Identifizierung mit den Charakteren in dem Stück, konnte man die Gefühlswelt der Flüchtlinge nachempfinden. Es wurde auf die derzeitige ökonomische, politische und soziale Situation aufmerksam gemacht. Jeder Besucher zog zudem persönliche Schlüsse aus dem Gesehenen und wurde dazu angeregt die eigene Handlungsweise gegenüber den Flüchtlingen zu überdenken.
Das Gesamtziel des Projektes war es, das Bewusstsein für die sozialen, politischen und kulturellen Entwicklungsprobleme zu wecken, zu vertiefen und Toleranz zu fördern.
Zielgruppe waren Jugendliche und Erwachsene mit und ohne Migrationshintergrund, vorwiegend aus Rostock, sowie alle Besucher des interkulturellen Zentrums.
Zeitraum: 17.03.2014 -26.05.2014
Förderer: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit
Träger des Projektes: FABRO e.V.
Website: www.fabro-interkulturell.de
Adresse: Waldemarstraße 33, 18057 Rostock
„Mein Land Syrien“
KurzbeschreibungProjektzieleZielgruppeMehr Informationen
Vor drei Jahren begann ein Aufstand gegen das autoritäre Assad-Regime in Syrien. Der Aufstand wird seitdem blutig bekämpft, ohne Rücksicht auf die zivilen Opfer. Viele tausende Menschen wurden seit dem Beginn des Krieges getötet. Nach Schätzungen der UNO starben bisher 250.000 Menschen in den Trümmern syrischer Städte. Inzwischen haben 2 Millionen Flüchtlinge Europa und auch Deutschland erreicht. Ein Teil dieser Menschen wird wahrscheinlich wieder in die Heimat zurückkehren. Andere werden in Deutschland bleiben und haben nur dann eine Chance für sich und ihre Kinder eine neue Zukunft aufzubauen, wenn sie hier auch willkommen sind. Das Projekt informierte über die Situation der Flüchtlinge aus Syrien und gab einen Überblick über die Situation in Syrien.
Ziel des Projektes war es, Aufmerksamkeit für die Situation der Flüchtlinge aus Syrien zu schaffen und dafür zu sensibilisieren, warum die Menschen aus Syrien nach Deutschland flüchten mussten.
Erreicht werden sollte die gesamte Öffentlichkeit, Medienvertreter und Menschen, die bereits in der Flüchtlingsarbeit tätig sind.
Zeitraum: 19.02.2014 – 19.03. 2014
Förderer: Stiftung Nord Süd- Brücken (SNB)
Träger des Projektes: Perspektive Deutschland e.V.
Website: www.perspektive-deutschland-sn.de
Adresse: Hamburger Allee 5, 19063 Schwerin
„SprInt-Rostock“
KurzbeschreibungProjektzieleZielgruppeMehr Informationen
„SprInt-Rostock” ist ein Vernetzungsprojekt für professionelle Sprach- und Integrationsmittlung in Mecklenburg-Vorpommern. Verantwortlich für seine Durchführung ist der Verein Diên Hông e.V. mit Sitz in Rostock.
SprInt sind qualifizierte Sprach- und Integrationsmittler_Innen, die das Fachpersonal im Gesundheits-, Sozial- und Bildungswesen bei der Kommunikation mit Zugewanderten unterstützen. Es handelt sich um Menschen mit Migrationshintergrund, die sowohl mit der Sprache als auch der Kultur des jeweiligen Landes vertraut sind. Gleichzeitig weisen sie die erforderliche Kompetenz und Feinfühligkeit im Umgang mit gesellschaftlichen Konventionen in Deutschland auf. Die Teilnahme der Sprach- und Integrationsmittler an Gesprächen fördert Vertrauen und erzeugt Sicherheit bei der Verständigung der Migrantinnen und Migranten mit deutschen Institutionen. Alle Gesprächsbeteiligten können ihre Anliegen präziser erläutern und Probleme effizienter lösen.
Das Hauptziel des Projektes „SprInt-Rostock“ ist die Sensibilisierung und Vernetzung regionaler Institutionen aus dem Bereich Migration und Integration in Mecklenburg-Vorpommern. Das langfristige Ziel des Vorhabens ist es, ein umfangreiches Netzwerk von professionellen Sprach- und Integrationsmittlern aufzubauen, wobei vorhandene Strukturen einbezogen werden sollen.
Zu den Einsatzbereichen der Mittler_Innen gehören Ämter und Behörden, Schulen und Kindertagesstätten, Träger der Kinder- und Jugendhilfe, Einrichtungen der Erziehungs- und Familienhilfe, Soziale Dienste der Kommunen und freien Träger, Arbeitsvermittlungen, Beratungsstellen, Frauenhäuser, Arztpraxen, Krankenhäuser und Kliniken, Pflegeeinrichtungen und Pflegedienste, Psychiatrien, psychosoziale Zentren, psychotherapeutische Einrichtungen und Firmen.
Zeitraum: 01.10.2012 – 30.09.2015
Förderer: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Europäische Union und Hansestadt Rostock
Träger des Projektes: Diên Hông – Gemeinsam unter einem Dach e.V.
Website: www.dienhong.de
Adresse: Waldemarstraße 33, 18057 Rostock
„Upcycling“
KurzbeschreibungProjektzieleZielgruppeMehr Informationen
Bei den Treffen wurden Wissen und Fertigkeiten ausgetauscht. Einer lernt nähen, der andere löten, der nächste malen. Das hilft nicht nur, Geld zu sparen, sondern es bringt auch Menschen zueinander. So mancher hat beim „Upcycling“ Freunde gefunden und Talente an sich selbst entdeckt, von denen er vorher keine Ahnung hatte. Selbstgemalte Bilder auf alten Schranktüren, Skulpturen aus Draht, originelle Kissen aus alten Stoffen – im Upcycling-Projekt wurde nicht nur einfach repariert, sondern neu geschaffen: Dinge, die schon ein Leben hinter sich hatten, bekamen durch die Kombination mit neuen Materialien und einigem handwerklichen Geschick ein neues Leben eingehaucht. Die Mitwirkenden des Projektes kamen aus unterschiedlichen Kulturen und Branchen, gehörten verschiedenen Religionen an und verarbeiteten verschiedene Altmaterialien. Der Kreativität waren dabei keine Grenzen gesetzt.
Das Upcycling Atelier ist ein gutes, praktisches Beispiel für ein gelungenes Miteinander verschiedenen Kulturen, Religionen und Interessen. 2014 wurde das Projekt „Upcycling Atelier – kreativ Ressourcen schonen“ mit dem dm-Preis für Engagement „HelferHerzen“ und mit dem „Ökumenischen Förderpreis Eine Welt – Preis für entwicklungspolitisches Engagement in MV“ ausgezeichnet.
Ziel des Projektes war es, Menschen unterschiedlicher Herkunftsländer für nachhaltiges sozialökologisches Handeln zu sensibilisieren. Neben der Verarbeitung von alten Materialien zu neuen Produkten, war das Atelier auch beliebter Treffpunkt für Einheimische, Migranten, Asylbewerber und Studenten, um gemeinsam neue kreative Dinge aus gebrauchten Materialien herzustellen. Bei der Arbeit lernten die Menschen einander kennen und entwickelten neue Ideen.
Zur Zielgruppe gehörten insbesondere Frauen mit und ohne Migrationshintergrund, Kinder und Jugendliche sowie junge Erwachsene.
Projektförderer: Landesamt für Gesundheit und Soziales Mecklenburg Vorpommern
Zeitraum: 01.12.2012 – 30.11.2013
Website: www.facebook.com/UpcyclingAtelier
Adresse: Platz der Freundschaft, 18059 Rostock
MIGRANET-MV
KurzbeschreibungStrukturProjektzieleZielgruppeMehr Informationen
Projekt „Vernetzung der Migrantenselbstorganisationen aus MV“
MIGRANET-MV bildet den Zusammenschluss der Migrantenorganisationen (MO) in MV. Nach mehreren landesweiten Treffen seit Beginn der 90er Jahre, gründete sich im Mai 2009 der Dachverband mit derzeit 45 eingetragene Vereinen, Initiativen, Interessen-vertretungen, Landsmannschaften, religiösen Gemeinden und einem Ausländerbeirat. Einige der MSO sind seit Jahren sowohl im Handlungsfeld Kultur und Integration als auch in Projekten der Entwicklungszusammenarbeit und in der entwicklungspolitischen Bildungs- und Informationsarbeit aktiv.
Die Konferenz der Migrantenselbstorganisationen als Hauptorgan des Netzwerks besteht aus je einem Vertreter pro MSO aus MV. Diese trifft sich einmal im Jahr als Mitgliedervollversammlung aller stimmberechtigten Mitglieder. Der Sprecherrat besteht aus 2 Vertretern pro Kreis und 3 Vertretern jeweils für Rostock und Schwerin. Dieser wird von der Konferenz der Migrantenselbstorganisationen aus MV für je 1 oder 2 Jahre als Mitgliedervertretung gewählt. Der Sprecherrat wählt den Sprecher oder die Sprecherin und seine oder ihre Stellvertreter für 2 Jahre und trifft sich mindestens dreimal im Jahr. Die Geschäftsstelle des Netzwerks ist bei FABRO e.V. angesiedelt.
Zu den Projektzielen gehören die Bildung von legitimierten Interessenvertretungen von Migranten und Migrantinnen, die Unterstützung von Migrantenselbstorganisationen in Mecklenburg-Vorpommern, die Mitwirkung von Vertretern der MO in der Planung, Durchführung und Auswertung von Integrationsmaßnahmen auf kommunaler und Landesebene, die Beteiligung von Migranten und Migrantinnen bei demokratischen Entscheidungsprozessen, die Stärkung von Potenzialen und Professionalität von MSO und die Initiierung umfassender Maßnahmen zur Partizipation von Migrantinnen und Migranten im Land.
Zur Zielgruppe gehören Menschen mit Migrationshintergrund und alle MSO in MV.
Projektförderer: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und das Sozialministerium des Landes Mecklenburg Vorpommern
Zeitraum: 01.01.2009 bis heute
Website: www.migranet-mv.de
Adresse: Waldemarstraße 33, 18057 Rostock
Telefon: 0381 1286990
Telefax: 0381 4591001
E-mail: fabro1-ev@t-online.de / abro-@t-online.de
Interkulturelles Zentrum Rostock
KurzbeschreibungProjektzieleLeistungenVereineMehr Informationen
Das Interkulturelle Zentrum wurde im September 1999 eröffnet. Seitdem sind dort verschiedene Migrantenselbstorganisationen (MSO) angesiedelt. Sie führen integrative, interkulturelle und entwicklungspolitische Arbeit durch. Um eine reibungslose Arbeit durchführen zu können, verfügen die Vereine über eine gemeinsame Arbeitsstruktur, welche durch den Verein FABRO e.V. koordiniert wird. Das Interkulturelle Zentrum wird durch Einnahmen aus Projekten, Spenden und Mitgliedsbeiträgen finanziert und von den Migrantenselbstorganisationen eigenständig verwaltet und getragen.
Das Interkulturelle Zentrum in Rostock ist die einzige Infrastruktur dieser Art in ganz Mecklenburg Vorpommern und gilt nicht nur für andere Kommunen in Mecklenburg Vorpommern, sondern auch für Migrantenselbstorganisationen im gesamten deutschen Bundesgebiet als „Best Practice“ – Beispiel.
Das Interkulturelle Zentrum Rostock ist ein Ort der Begegnung und Zusammenkunft von Menschen verschiedener Herkunft und Religion, mit dem Ziel Rassismus, Vorurteilen und Fremdenfeindlichkeit entgegenzuwirken. Die Integrationsarbeit und das Angebot von Integrationskursen für Migrant_Innen bilden einen der Arbeitsschwerpunkte zu diesem Anliegen. Darüber hinaus werden verschiedene kulturelle Veranstaltungen organisiert um die politische, ökonomische und gesellschaftliche Entwicklung Deutschlands mitzugestalten.
  • Förderung von Begegnungen zwischen Menschen verschiedener Religion und Herkunft
  • Abbau von Vorurteilen für ein friedliches Zusammenleben von Deutschen und Migranten
  • Pflege der Kultur der verschiedenen Nationen und ethnischen Gruppen in Rostock
  • Informationsveranstaltungen über Themen aus den verschiedenen Herkunftsländern
  • Durchführung von Kinderprojekten (Vietnam, Afghanistan, etc.)
  • Förderung der politischen Partizipation und des gesellschaftlichen Engagements von Migranten und Migrantinnen auf kommunaler Ebene und Landesebene (MIGRANET–MV)
  • Organisation und Durchführung von Qualifizierungsmaßnahmen für Migrant_Innen
  • Beratung für Migranten und Deutsche im Bereich der Integration und Entwicklungspolitik
  • Interkulturelle Vermittlung und Begleitung bei Behördengängen
  • Maßnahmen gegen Rassismus und dessen Einfluss in der Gesellschaft
Im Interkulturellen Zentrum arbeiten zahlreiche Vereine zusammen, die eine umfangreiche und vielfältige Palette von unterstützenden und kulturellen Angeboten bereitstellen. Zu den Vereinen gehören im Einzelnen:
  • MIGRO Migrantenrat der Hansestadt Rostock und FABRO e.V. Förderverein des
  • Talide e.V., Lateinamerikanische Werkstatt für Forschung und Entwicklung
  • FdrS e.V. Verein der Freunde der russischen Sprache e. V.
  • Diên Hông e.V.
  • Deutsch-Ungarische Gesellschaft in M-V e.V.
  • Teilprojekt des IQ-MV, Bildung/Qualifizierung der Migrantenselbstorganisationen
  • MIGRANET-MV, Netzwerk der Migrantenorganisationen in MV
  • CTSD e.V., Togolesisches Komitee für das Überleben der Demokratie
  • Tuimaada e.V.
  • Tohid i.G
Website: www.migranet-mv.de
Adresse: Waldemarstraße 33, 18057 Rostock
Telefon: 0381 1286990
Telefax: 0381 4591001
Email: fabro1-ev@t-online.de / abro-@t-online.de