{"id":1164,"date":"2019-02-07T15:39:32","date_gmt":"2019-02-07T15:39:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.migranet-mv.de\/?page_id=1164"},"modified":"2019-04-29T07:37:26","modified_gmt":"2019-04-29T05:37:26","slug":"projektmanagement","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.migranet-mv.de\/?page_id=1164","title":{"rendered":"Projektmanagement"},"content":{"rendered":"\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Projektmanagement<\/h5>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"747\" src=\"https:\/\/www.migranet-mv.de\/wp-content\/uploads\/projektb\u00f6rse\/projektmanagement\/001-1024x747.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1874\" srcset=\"https:\/\/www.migranet-mv.de\/wp-content\/uploads\/projektb\u00f6rse\/projektmanagement\/001.jpg 1024w, https:\/\/www.migranet-mv.de\/wp-content\/uploads\/projektb\u00f6rse\/projektmanagement\/001-300x219.jpg 300w, https:\/\/www.migranet-mv.de\/wp-content\/uploads\/projektb\u00f6rse\/projektmanagement\/001-768x560.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-file\"><a href=\"https:\/\/www.migranet-mv.de\/wp-content\/uploads\/projektb\u00f6rse\/projektmanagement\/IQ-MV-2013-14-Notwendiges-Wissen-f\u00fcr-die-erfolgreiche-Vereinsarbeit.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">IQ-MV 2013-14 Notwendiges Wissen f\u00fcr die erfolgreiche Vereinsarbeit <\/a><\/div>\n\n\n<div class=\"su-divider su-divider-style-default\" style=\"margin:20px 0;border-width:1px;border-color:#999999\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-medium-font-size has-vivid-red-color\">Gru\u00dfwort<\/p>\n\n\n<div class=\"su-expand su-expand-collapsed su-expand-link-style-default\" data-height=\"200\"><div class=\"su-expand-content\" style=\"color:#333333;max-height:200px;overflow:hidden\">\nSehr geehrte Damen und Herren,<\/p>\n<p>das Hauptziel des Netzwerkes der Migrantenselbstorganisationen aus Mecklenburg-Vorpommern (MIGRANET-MV) ist die St\u00e4rkung der Partizipation von Migrantinnen und Migranten in den Kommunen und im Land Mecklenburg-Vorpommern. Au\u00dferdem soll das gesellschaftliche Engagement von Zugewanderten gef\u00f6rdert und die Potenziale und Professionalit\u00e4t von Migrantenselbstorganisationen gest\u00e4rkt werden und damit ein sichtbarer Beitrag zur St\u00e4rkung der Integration im Land und des sozialen Zusammenhalts von Ort geleistet werden.<\/p>\n<p>Der beste Weg, um die Potenziale und Professionalit\u00e4t von Migrantenselbstorganisationen zu st\u00e4rken ist die Weiterbildung. Deshalb misst unser Netzwerk der Durchf\u00fchrung von Bildungsma\u00dfnahmen im Bereich des Projektmanagements f\u00fcr Migrantinnen und Migranten aus MV eine gro\u00dfe Bedeutung bei.<\/p>\n<p>Vereinsarbeit ist Projektarbeit und deshalb m\u00fcssen Mitglieder der Migrantenselbstorganisati- onen imstande sein, verschiedene Projekte zu realisieren: von der Konzipierung bis zur Evaluierung eines Projektes.<\/p>\n<p>Wir freuen uns, dass FABRO e.V., Tr\u00e4ger des Projekts MIGRANET-MV, in Zusammenarbeit mit dem IQ Teilprojekt \u201eBildung und Qualifizierung von Migrantenselbstorganisationen in MV\u201c eine Reihe von Workshops zu verschiedenen Themen der Projektarbeit durchf\u00fchren konnte, um die Projektarbeit der Migrantenvereine zu verbessern. Die Ergebnisse dieser Bildungsma\u00dfnahmen zeigen sich durch vermehrte Projektantr\u00e4ge der Migrantenvereine. Deshalb ist eine weitere Realisierung solcher Bildungsma\u00dfnahmen sehr w\u00fcnschenswert.<\/p>\n<p>Wir ho\ufb00en mit der Herstellung dieser Brosch\u00fcre die erworbenen Kenntnisse der Teilnehmer_innen festigen zu k\u00f6nnen. Gleichzeitig ist diese Brosch\u00fcre eine Hilfe f\u00fcr alle Migrant_innen, die Projekte vor Ort durchf\u00fchren.<\/p>\n<figure><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.migranet-mv.de\/wp-content\/uploads\/projektb\u00f6rse\/best-practice-projekte\/RUBEN.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1617\" width=\"180\" height=\"100%\"><figcaption>Dr. Rub\u00e9n C\u00e1rdenas Carbajal<\/figcaption><\/figure>\n<\/div><div class=\"su-expand-link su-expand-link-more\" style=\"text-align:right\"><a href=\"javascript:;\" style=\"color:#0088FF;border-color:#0088FF\"><span style=\"border-color:#0088FF\">Mehr anzeigen...<\/span><\/a><\/div><div class=\"su-expand-link su-expand-link-less\" style=\"text-align:right\"><a href=\"javascript:;\" style=\"color:#0088FF;border-color:#0088FF\"><span style=\"border-color:#0088FF\">...Weniger anzeigen<\/span><\/a><\/div><\/div>\n\n\n<div class=\"su-divider su-divider-style-default\" style=\"margin:20px 0;border-width:1px;border-color:#999999\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-medium-font-size has-vivid-red-color\">Vorwort<\/p>\n\n\n<div class=\"su-expand su-expand-collapsed su-expand-link-style-default\" data-height=\"200\"><div class=\"su-expand-content\" style=\"color:#333333;max-height:200px;overflow:hidden\">\nLiebe Vertreterinnen und Vertreter der Migrantenselbstorganisationen aus MV,<br \/>\nliebe Netzwerkmitglieder von MIGRANET-MV,<\/p>\n<p>im Rahmen des IQ Teilprojektes \u201eBildung und Qualifizierung von Migrantenselbstorganisationen aus MV\u201c wurden in den Jahren 2013 &#8211; 2014 je sechs Workshops in Rostock und Schwerin durchgef\u00fchrt. Die thematischen Schwerpunkte der Workshops ergaben sich aus einer Anfang 2013 durchgef\u00fchrten Befragung der Migrantenselbstorganisationen in Mecklenburg-Vorpommern.<\/p>\n<p>Die meisten Vereine haben den Wunsch ge\u00e4u\u00dfert, sich die Techniken einer erfolgreichen Projektentwicklung anzueignen, mit dem Ziel durch gro\u00dfe Projektantr\u00e4ge feste Stellen zu schaffen. So fanden Workshops zu Projektmanagement, zur Erstellung von Projektantr\u00e4gen im interkulturellen, kulturellen, entwicklungspolitischen und sportlichen Bereich, zu Fundraising und Finanzen im Verein statt. Die Workshops stie\u00dfen auf gro\u00dfes Interesse und ich bekam ein durchweg positives Feedback. Beispielhaft daf\u00fcr steht diese E-Mail:<\/p>\n<p><em>\u201eHallo Valentina,<\/p>\n<p>ich wollte mich auf diesem Weg noch mal ganz herzlich  f\u00fcr  den  aufschlussreichen  Workshop \u201eProjektplanung und Projektmanagement\u201c am vorvergangenen Samstag im Eiskristall in Schwerin bedanken.<\/p>\n<p>Wir haben nach den vielen Tipps und Anregungen sofort eine Projektskizze mit dem Vorhaben \u201eMusik ohne Grenzen &#8211; Eine Band verbindet und schafft Perspektiven\u201c bei der \u201eAktion Mensch\u201c eingereicht und die waren von der Idee so begeistert, dass die uns gleich zur\u00fcckgerufen und ermutigt haben, einen Antrag zu stellen. Wir arbeiten zurzeit am Kostenplan und hoffen, dass das Projekt dann auch angenommen wird.<\/p>\n<p>Herzliche Gr\u00fc\u00dfe aus der Landeshauptstadt,<br \/>\nMarco Drews Kuljugin e.V.<\/em><\/p>\n<p>F\u00fcr  jeden  Workshop  wurde  eine  Handreichung entwickelt. Insgesamt umfasst die vorliegende Brosch\u00fcre sechs Handreichungen.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte Ihnen mit dieser Brosch\u00fcre Werkzeuge, Hinweise und Tricks an die Hand geben, die Ihnen dabei helfen, Ihre Vereinst\u00e4tigkeit erfolgreich und professionell zu gestalten. Sie soll Sie bei den vielen Fragen und Problemen, die sich aus einer Vereinsf\u00fchrung ergeben, unterst\u00fctzen. Themen wie Projektmanagement, Fundraising, Projektbeantragung und Vereinsabrechnung stehen dabei im Vordergrund. Im Anhang finden Sie eine Musterdokumentation mit einem Projektantrag.<\/p>\n<p>Ich w\u00fcnsche Ihnen eine angenehme Lekt\u00fcre und viel Erfolg bei Ihrer k\u00fcnftigen Vereinsarbeit und Projektbeantragung.<\/p>\n<figure><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.migranet-mv.de\/wp-content\/uploads\/projektb\u00f6rse\/projektmanagement\/VALENTINA.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1617\" width=\"180\" height=\"100%\"><figcaption>Valentina Engler<br \/>\nProjektmitarbeiterin IQ<\/figcaption><\/figure>\n<\/div><div class=\"su-expand-link su-expand-link-more\" style=\"text-align:right\"><a href=\"javascript:;\" style=\"color:#0088FF;border-color:#0088FF\"><span style=\"border-color:#0088FF\">Mehr anzeigen...<\/span><\/a><\/div><div class=\"su-expand-link su-expand-link-less\" style=\"text-align:right\"><a href=\"javascript:;\" style=\"color:#0088FF;border-color:#0088FF\"><span style=\"border-color:#0088FF\">...Weniger anzeigen<\/span><\/a><\/div><\/div>\n\n\n<div class=\"su-divider su-divider-style-default\" style=\"margin:20px 0;border-width:1px;border-color:#999999\"><\/div>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Workshop \u201eProjektmanagement\u201c<\/h5>\n\n\n\n<p>Notwendiges Wissen f\u00fcr die erfolgreiche Vereinsarbeit.<br><\/p>\n\n\n<div class=\"su-spoiler su-spoiler-style-simple su-spoiler-icon-plus su-spoiler-closed\"><div class=\"su-spoiler-title\" tabindex=\"0\" role=\"button\"><span class=\"su-spoiler-icon\"><\/span>Kapitel 1. Was ist ein Projekt<\/div><div class=\"su-spoiler-content su-clearfix\">\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-medium-font-size has-vivid-red-color\">1.1 Begriff<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Projekt ist ein \u201eVorhaben, das im Wesentlichen durch die Einmaligkeit der Bedingungen in ihrer Gesamtheit gekennzeichnet ist, z. B. Zielvorgabe, zeitliche, finanzielle, personelle und andere Begrenzungen, Abgrenzungen gegen\u00fcber anderen Vorhaben und projektspezifische Organisation\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>DIN 69901<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-medium-font-size has-vivid-red-color\">1.2 Merkmale<\/p>\n\n\n<div class=\"su-list\" style=\"margin-left:0px\">\n<ul>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> aufgabenm\u00e4\u00dfige Zielvorgabe<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> zeitliche Zielvorgabe<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Einmaligkeit<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> neuartig<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Komplexit\u00e4t<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> aufgabenbezogene Budges\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-medium-font-size has-vivid-red-color\">1.3 Checkliste<\/p>\n\n\n<div class=\"su-list\" style=\"margin-left:0px\">\n<ul>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Welche Ziele sollen mit dem Projekt erreicht werden?<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Sind die Ressourcen f\u00fcr das Projekt begrenzt?<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Gibt es eine zeitliche Begrenzung?<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Ist das Projekt neuartig oder einmalig?<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Ist das Projekt komplex?<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Ben\u00f6tige ich verschiedene Fachdisziplinen zur Umsetzung?<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Wie wird das Risiko eingesch\u00e4tzt?<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n\n\n<\/div><\/div>\n\n\n<div class=\"su-spoiler su-spoiler-style-simple su-spoiler-icon-plus su-spoiler-closed\"><div class=\"su-spoiler-title\" tabindex=\"0\" role=\"button\"><span class=\"su-spoiler-icon\"><\/span>Kapitel 2. Was ist Projektmanagement<\/div><div class=\"su-spoiler-content su-clearfix\">\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-medium-font-size has-vivid-red-color\">2.1 Begriff<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eProjektmanagement (PM) ist die Gesamtheit von F\u00fchrungsaufgaben, \u2010organisation, \u2010techniken und \u2010mittel f\u00fcr die Abwicklung eines Projekts\u201c.<br> DIN 69901<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-medium-font-size has-vivid-red-color\">2.2 Ziel<\/p>\n\n\n\n<p>Mithilfe von PM soll die Projektabwicklung zur Erreichung des Projektziels in der geforderten Qualit\u00e4t, geplanten Zeit, mit optimalem Einsatz von Personal\u2010 und Kapitalressourcen effizient gestaltet werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-medium-font-size has-vivid-red-color\">2.3 Organisation<\/p>\n\n\n\n<p>Bevor Sie mit dem Planen Ihres Projektes anfangen, ist es wichtig die Projektorganisation festzulegen. Hierbei muss die Verteilung von Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortung gekl\u00e4rt werden. Dazu geh\u00f6rt auch die Gestaltung der Weisungs\u2010 und Kommunikationsbeziehungen. Dies 10 kann wie folgt aussehen:<\/p>\n\n\n<span class=\"su-lightbox\" data-mfp-src=\"https:\/\/www.migranet-mv.de\/wp-content\/uploads\/projektb\u00f6rse\/projektmanagement\/2.3-Organisation.png\" data-mfp-type=\"image\">\n<figure><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.migranet-mv.de\/wp-content\/uploads\/projektb\u00f6rse\/projektmanagement\/2.3-Organisation.png\"\/><\/figure>\n<\/span>\n\n\n\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Instanzen<\/span><\/p>\n\n\n<div class=\"su-list\" style=\"margin-left:0px\">\n<ul>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Auftraggeber<br \/>\n\u2013 setzt die Ziele<br \/>\n\u2013 stellt die Aufgabe<br \/>\n\u2013 macht eine Ausschreibung<br \/>\n\u2013 erstellt ein Lastenheft<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n\n\n<div class=\"su-list\" style=\"margin-left:0px\">\n<ul>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Projektleiter<br \/>\n\u2013 = Auftragnehmer<br \/>\n\u2013 Verantwortlicher f\u00fcr das Projekt<br \/>\n\u2013 hat das Weisungsbefugnis gegen\u00fcber seinen Mitarbeitern<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n\n\n<div class=\"su-list\" style=\"margin-left:0px\">\n<ul>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Projektteam<br \/>\n\u2013 sind dem Projekt fest zuzuordnen<br \/>\n\u2013 oder sind \u00fcber eine bestimmte Zeit im Projekt eingesetzt (z. B. Spezialisten)<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Die Verteilung in Abteilungen erfolgt nach der Art der Aufgaben, Verrichtung oder Funktion.<\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Projektteam<\/span><\/p>\n\n\n\n<p>Ein Projektteam besteht in der Regel aus zwei Instanzen (Projektleiter und Projektmitarbeiter). Diese Form der Organisation ist bei einer Gruppe von max. 5 Personen zu empfehlen. Sp\u00e4ter wird den Projektmitarbeiter eine bestimmte Aufgabe zugewiesen (z. B. Einkauf, Terminplanung, Kostenplanung, Buchhaltung, usw.). Die Aufgabenverteilung erfolgt hierbei nach der fachlichen Kompetenz.<\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Nutzen der Organisation<\/span><\/p>\n\n\n<div class=\"su-list\" style=\"margin-left:0px\">\n<ul>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> ganzheitliche Betrachtung des Projekts wird er\u00f6ffnet<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> bessere Auslastung der Mitarbeiter<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Verantwortungen sind klar zugewiesen<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> genauer Ansprechpartner ist bekannt<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> \u2026<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> \u2026<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> \u2026<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-medium-font-size has-vivid-red-color\">2.4 Kommunikation<\/p>\n\n\n\n<p>Eine gut funktionierende Kommunikation ist der wichtigste Bestandteil des Projektmanagements. Denn ohne Kommunikation zwischen der Projektleitung und den Projektmitarbeitern, sowie der Projektmitarbeitern untereinander, wird jede gute Planung der einzelnen Aufgaben nicht<br> funktionieren. Jede Aufgabe im PM ist wichtig um die festgelegten Ziele zu erreichen, wenn diese aber nicht aufeinander abgestimmt sind, k\u00f6nnen sie auch nicht ein Gesamtbild ergeben. Das Projekt wird scheitern.<\/p>\n\n\n\n<p>Um eine gute Kommunikation zu erreichen braucht es nicht viel. Sie m\u00fcssen, auch wenn es B\u00fcrokratie ist, in bestimmten Abst\u00e4nden (z. B. jede Woche oder alle zwei Wochen) eine Versammlung durchf\u00fchren und ein Protokoll anfertigen. Diese einfache Ma\u00dfnahme sorgt daf\u00fcr, dass Jeder aus Ihrer Projektgruppe wei\u00df, was bereits abgeschlossen ist, wo die Probleme liegen, was nicht erf\u00fcllt werden kann, usw. Die Protokolle werden Ihnen nicht nur als eine Kontrollhilfe dienen, sondern auch beim Projektabschluss hilfreich sein. Denn eine Aufzeichnung der Versammlungen zeigt Ihnen, wer seine Arbeit in vollem Ma\u00dfe geleistet hat, wer seine Aufgaben weniger gut erf\u00fcllt hat oder wer oft abwesend war.<\/p>\n\n\n<\/div><\/div>\n\n\n<div class=\"su-spoiler su-spoiler-style-simple su-spoiler-icon-plus su-spoiler-closed\"><div class=\"su-spoiler-title\" tabindex=\"0\" role=\"button\"><span class=\"su-spoiler-icon\"><\/span>Kapitel 3. Projektphasen<\/div><div class=\"su-spoiler-content su-clearfix\">\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-medium-font-size has-vivid-red-color\">3.1 \u00dcbersicht<\/p>\n\n\n<span class=\"su-lightbox\" data-mfp-src=\"https:\/\/www.migranet-mv.de\/wp-content\/uploads\/projektb\u00f6rse\/projektmanagement\/3.1-\u00dcbersicht.png\" data-mfp-type=\"image\">\n<figure><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.migranet-mv.de\/wp-content\/uploads\/projektb\u00f6rse\/projektmanagement\/3.1-\u00dcbersicht.png\"\/><\/figure>\n<\/span>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-medium-font-size has-vivid-red-color\">3.2 Vorlauf<\/p>\n\n\n\n<p>Hier geschehen die Ideenfindung; die Definition des Projekts und die Zielvereinbarung.<\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Ideenfindung<\/span><\/p>\n\n\n\n<p>Brainstorming:<\/p>\n\n\n<div class=\"su-list\" style=\"margin-left:0px\">\n<ul>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Ideen werden zusammengesammelt<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> wertungsfreie Ideensammlung<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Regeln:<br \/>\n\u2013 keine Kritik\/ Wertung<br \/>\n\u2013 zeitlich Begrenzt<br \/>\n\u2013 begrenzte Teilnehmerzahl<br \/>\n\u2013 Diskussionsleiter notwendig<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Methode 6\u20103\u20105:<\/p>\n\n\n<div class=\"su-list\" style=\"margin-left:0px\">\n<ul>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> 6 Teilnehmer erhalten je ein Blatt Papier<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> sie schreiben je 3 eigene Ideen auf und rechen das Blatt weiter im Urzeigersinn<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> der jeweils n\u00e4chste Teilnehmer \u00fcberblickt die Ideen und erweitert diese mit einem eigenen Vorschlag<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> dies geschieht 5 Mal, jedoch wird nur eine vorhergehende Idee f\u00fcr den Nachfolger sichtbar<br \/>\ngemacht<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Advocatus Diaboli:<\/p>\n\n\n<div class=\"su-list\" style=\"margin-left:0px\">\n<ul>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> ein Mitglied wird dazu auserw\u00e4hlt, sich ausschlie\u00dflich darauf zu konzentrieren, die Vorschl\u00e4ge der anderen auf Fehler zu untersuchen<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Morphologischer Kasten:<\/p>\n\n\n<div class=\"su-list\" style=\"margin-left:0px\">\n<ul>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Ideensammlung nach bestimmten Kategorien<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> wertet die Ideen<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> visuelle Darstellung von Problemen<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> zahlreiche Kombinationsm\u00f6glichkeiten<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n\n\n\n<table>\n<tbody>\n<tr style=\"background:#9bbb59\">\n<td style=\"text-align:center\">Kategorie<\/td>\n<td style=\"text-align:center\">Idee 1<\/td>\n<td style=\"text-align:center\">Idee 2<\/td>\n<td style=\"text-align:center\">Idee 3<\/td>\n<td style=\"text-align:center\">Idee 4<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Location<\/td>\n<td style=\"text-align:center\">\u2026<\/td>\n<td style=\"text-align:center\">\u2026<\/td>\n<td style=\"text-align:center\">\u2026<\/td>\n<td style=\"text-align:center\">\u2026<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Motto<\/td>\n<td style=\"text-align:center\">\u2026<\/td>\n<td style=\"text-align:center\">\u2026<\/td>\n<td style=\"text-align:center\">\u2026<\/td>\n<td style=\"text-align:center\">\u2026<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Akteure<\/td>\n<td style=\"text-align:center\">\u2026<\/td>\n<td style=\"text-align:center\">\u2026<\/td>\n<td style=\"text-align:center\">\u2026<\/td>\n<td style=\"text-align:center\">\u2026<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Catering<\/td>\n<td style=\"text-align:center\">\u2026<\/td>\n<td style=\"text-align:center\">\u2026<\/td>\n<td style=\"text-align:center\">\u2026<\/td>\n<td style=\"text-align:center\">\u2026<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n\n\n\n<p>Osborn\u2010Methode:<\/p>\n\n\n<div class=\"su-list\" style=\"margin-left:0px\">\n<ul>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> bestehendes nehmen und neu umwandeln, ausbauen, umlenken, etc.<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> M\u00f6glichkeiten<br \/>\n\u2013 anders verwenden (= Verwendungszweck wird ge\u00e4ndert)<br \/>\n\u2013 adaptieren<br \/>\n\u2013 modifizieren (= ver\u00e4ndern)<br \/>\n\u2013 umkehren (= auf den Kopf stellen)<br \/>\n\u2013 kombinieren (= Mischung von einzelnen Ideen)<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n\n\n\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Projektdefinition<\/span><\/p>\n\n\n<div class=\"su-list\" style=\"margin-left:0px\">\n<ul>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Zeitrahmen<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Ressourcen<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Projektorganisation<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Risiken<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Etc.<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n\n\n\n<p>siehe Punkt 1 (\u201eWas ist ein Projekt?\u201c, 1.2 Merkmale)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-medium-font-size has-vivid-red-color\">3.3 Planung<\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-weight: 400\">\u201eEin Plan ist nichts, Planung ist alles!\u201c<\/span>\n(Dwight D. Eisenhower)<\/p>\n\n\n\n<p>Die Planung dient Ihnen als Modell des Projekts, so wie f\u00fcr den Architekten das Modell die Bauanleitung darstellt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-medium-font-size\" style=\"color: #e28383\">3.3.1 Zielplan<\/p>\n\n\n\n<p>Mit der sauberen Zieldefinition steht und f\u00e4llt der Projekterfolg. Diesem essentiellen Schritt muss in der Vorlauf\u2010Phase von Projekten und im weiteren Verlauf h\u00f6chste Aufmerksamkeit gewidmet werden.<\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Struktur<\/span><\/p>\n\n\n<span class=\"su-lightbox\" data-mfp-src=\"https:\/\/www.migranet-mv.de\/wp-content\/uploads\/projektb\u00f6rse\/projektmanagement\/3.3.1-Zielplan-Struktur.png\" data-mfp-type=\"image\">\n<figure><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.migranet-mv.de\/wp-content\/uploads\/projektb\u00f6rse\/projektmanagement\/3.3.1-Zielplan-Struktur.png\"\/><\/figure>\n<\/span>\n\n\n\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Magisches Dreieck<\/span><\/p>\n\n\n\n<p>Im Projektmanagement unterscheiden wir im so genannten magischen Dreieck drei voneinander abh\u00e4ngige Zieldimensionen, die im Projekt gleicherma\u00dfen angestrebt werden:<\/p>\n\n\n\n<span class=\"su-lightbox\" data-mfp-src=\"https:\/\/www.migranet-mv.de\/wp-content\/uploads\/projektb\u00f6rse\/projektmanagement\/3.3.1-Zielplan-Magisches-Dreieck.png\" data-mfp-type=\"image\">\n<figure><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.migranet-mv.de\/wp-content\/uploads\/projektb\u00f6rse\/projektmanagement\/3.3.1-Zielplan-Magisches-Dreieck.png\"><\/figure>\n<\/span>\n\n\n\n<p><span style=\"font-weight: 400\">1. Termine (Zeit)<\/span><\/p>\n\n\n\n<p>Zeitziele:<\/p>\n\n\n<div class=\"su-list\" style=\"margin-left:0px\">\n<ul>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> wann genau soll das Projekt begonnen und wann beendet werden?<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> gibt es fixe Termine, die vorgegeben sind?<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Etc.<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n\n\n\n<p><span style=\"font-weight: 400\">2. Kosten (Geld)<\/span><\/p>\n\n\n\n<p>Kostenziele:<\/p>\n\n\n<div class=\"su-list\" style=\"margin-left:0px\">\n<ul>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> welches Budget?<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> welche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen mit welcher Qualifikation in welchem<br \/>\nUmfang zur Verf\u00fcgung?<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n\n\n\n<p><span style=\"font-weight: 400\">3. Leistung (Umfang)<\/span><\/p>\n\n\n<div class=\"su-list\" style=\"margin-left:0px\">\n<ul>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> was genau geh\u00f6rt zum Leistungsumfang des Projektes, was nicht mehr?<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Vom \u201emagischen\u201c Dreieck spricht man deshalb, weil die Kunst alle drei Dimensionen gleicherma\u00dfen zu erreichen in vielen ehrgeizigen Projekten oft nur noch mit magischen Kr\u00e4ften m\u00f6glich scheint. Dieser sehr subjektiven Wahrnehmung kann nat\u00fcrlich durch eine belastbare Planung vorgebeugt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Erreichung von nur einer oder zwei der drei wesentlichen Zieldefinitionen wird zwar in der Praxis oft schon als gro\u00dfer Erfolg dargestellt, kann aber aus Sicht der \u201ereinen Lehre\u201c nicht gen\u00fcgen.<\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Zielkriterien SMART<\/span><\/p>\n\n\n\n<p>Die Kriterien, die an ein Ziel zu stellen sind, damit es im Projektmanagement verwendbar ist, sind auf f\u00fcnf wesentliche Kriterien zu reduzieren:<\/p>\n\n\n\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center; background:#ddda5b\">S<\/td>\n<td>sachlich<\/td>\n<td>Ziele m\u00fcssen spezifisch, eindeutig und positiv beschrieben sein<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center; background:#ddda5b\">M<\/td>\n<td>messbar<\/td>\n<td>die Zielerreichung sollte messbar sein<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center; background:#ddda5b\">A<\/td>\n<td>erreichbar<\/td>\n<td>f\u00fcr das Projektteam sollte es attraktiv sein, das Projektziel zu erreichen<\/td>\n<tr>\n<\/tr>\n<td style=\"text-align:center; background:#ddda5b\">R<\/td>\n<td>realistisch, wichtig<\/td>\n<td>das Ziel muss auf realistischer Weise erreichbar sein<\/td>\n<tr>\n<\/tr>\n<td style=\"text-align:center; background:#ddda5b\">T<\/td>\n<td>terminiert<\/td>\n<td>das Ziel muss terminiert sein<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n\n\n\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Priorisierung der Ziele<\/span><\/p>\n\n\n\n<p>Zielbeziehungen: <\/p>\n\n\n<div class=\"su-list\" style=\"margin-left:0px\">\n<ul>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> autinome Ziele<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> konkurrierende Ziele<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Priorisierung: <\/p>\n\n\n<div class=\"su-list\" style=\"margin-left:0px\">\n<ul>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Muss\u2010Ziele<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Soll\u2010Ziele<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Kann\u2010Ziele<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-medium-font-size\" style=\"color: #e28383\">3.3.2 Umfeldanalyse<\/p>\n\n\n\n<p>Die Umfeldanalyse, auch Stakeholderanalyse genannt, dient dazu das Projektumfeld zu analysieren. Im Fokus stehen dabei Personen oder Personengruppen, die auf unterschiedliche Weise Einfluss auf das Projekt nehmen k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n<span class=\"su-lightbox\" data-mfp-src=\"https:\/\/www.migranet-mv.de\/wp-content\/uploads\/projektb\u00f6rse\/projektmanagement\/3.3.2-Umfeldanalyse.png\" data-mfp-type=\"image\"> <\/p>\n<figure><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.migranet-mv.de\/wp-content\/uploads\/projektb\u00f6rse\/projektmanagement\/3.3.2-Umfeldanalyse.png\"\/><\/figure>\n<p> <\/span>\n\n\n\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Analyse der Stakeholder<\/span><\/p>\n\n\n\n<p>1. &nbsp; Stakeholder identifizieren<br>2. &nbsp; Interessen der Stakeholder herausfinden<br>3. &nbsp; Einfluss (Macht) der Stakeholder einsch\u00e4tzen<br>4. &nbsp; Konfliktpotenzial der Stakeholder einsch\u00e4tzen<br>5. &nbsp; Ma\u00dfnahmen\/ Strategien gegen\u00fcber den Stakeholdern<\/p>\n\n\n\n<p>Ma\u00dfnahmen\/ Strategien:<\/p>\n\n\n<div class=\"su-list\" style=\"margin-left:0px\">\n<ul>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Diskursive Strategie<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Partizipative Strategie<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Repressive Strategie<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-medium-font-size\" style=\"color: #e28383\">3.3.3. Vorgehensmodelle<\/p>\n\n\n\n<p>Die Vorgehensmodelle stellen den genauen Projektablauf dar. Sie sind eine erste Strukturierung des Projektes nach der Zeit, denn die Modelle gliedern das Projekt in zeitlich zusammenh\u00e4ngende Bestandteile. Dadurch wird die Steuerung des Projekts vereinfacht und sie erlauben Entscheidungen an bestimmten Punkten.<\/p>\n\n\n\n<p>Modelle:<\/p>\n\n\n<div class=\"su-list\" style=\"margin-left:0px\">\n<ul>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Phasenmodell nach E. Frese<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Phasenmodell nach W. B\u00f6hm<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Phasenplan nach Th. Sadewasser<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n\n\n\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Phasenmodell nach E. Frese<\/span><\/p>\n\n\n<span class=\"su-lightbox\" data-mfp-src=\"https:\/\/www.migranet-mv.de\/wp-content\/uploads\/projektb\u00f6rse\/projektmanagement\/3.3.3.-Vorgehensmodelle-Phasenmodell-nach-E.-Frese-1.png\" data-mfp-type=\"image\"> <\/p>\n<figure><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.migranet-mv.de\/wp-content\/uploads\/projektb\u00f6rse\/projektmanagement\/3.3.3.-Vorgehensmodelle-Phasenmodell-nach-E.-Frese-1.png\"\/><\/figure>\n<p> <\/span>\n\n\n\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Phasenmodell nach E. Frese<\/span><\/p>\n\n\n<span class=\"su-lightbox\" data-mfp-src=\"https:\/\/www.migranet-mv.de\/wp-content\/uploads\/projektb\u00f6rse\/projektmanagement\/3.3.3.-Vorgehensmodelle-Phasenmodell-nach-E.-Frese-2.png\" data-mfp-type=\"image\"> <\/p>\n<figure><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.migranet-mv.de\/wp-content\/uploads\/projektb\u00f6rse\/projektmanagement\/3.3.3.-Vorgehensmodelle-Phasenmodell-nach-E.-Frese-2.png\"\/><\/figure>\n<p> <\/span>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-medium-font-size\" style=\"color: #e28383\">3.3.4. Projektstrukturplan, Ablauf\u2010 und Terminplan<\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Projektstrukturplan<\/span><\/p>\n\n\n\n<p>Der Projektstrukturplan ,oder auch kurz PSP, ist das Herzst\u00fcck eines jeden Projektes. In ihm wird das Projekt strukturiert und in Teilprojekte sowie Arbeitspakete gegliedert. Zus\u00e4tzlich enth\u00e4lt er Informationen \u00fcber Verantwortlichkeiten und \u00fcber Messdaten zu den relevanten Gr\u00f6\u00dfen im<br> Projektmanagement: Kosten, Termine und Ergebnisse.<\/p>\n\n\n\n<p>Elemente des PSP:<\/p>\n\n\n<span class=\"su-lightbox\" data-mfp-src=\"https:\/\/www.migranet-mv.de\/wp-content\/uploads\/projektb\u00f6rse\/projektmanagement\/3.3.4.-Projektstrukturplan-Ablauf\u2010-und-Terminplan-Elemente-des-PSP.png\" data-mfp-type=\"image\"> <\/p>\n<figure><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.migranet-mv.de\/wp-content\/uploads\/projektb\u00f6rse\/projektmanagement\/3.3.4.-Projektstrukturplan-Ablauf\u2010-und-Terminplan-Elemente-des-PSP.png\"\/><\/figure>\n<p> <\/span>\n\n\n\n<p>Der Projektstrukturplan ist vertikal nach Aufgabe hierarchisch gegliedert. Horizontal wird der Plan<br>\ngegliedert nach:<\/p>\n\n\n\n<p>1. &nbsp; Objektorientiert<br>2. &nbsp; Funktionsorientiert<br>3. &nbsp; Ablauforientiert<\/p>\n\n\n\n<p>Vorgehensweise beim Erstellen des PSP:<\/p>\n\n\n<div class=\"su-list\" style=\"margin-left:0px\">\n<ul>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Reihenfolge der Aktivit\u00e4ten\/ Aufgaben bestimmen<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Beziehungen zwischen den Aufgaben erkennen<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Zeitdauer der Aufgaben ermitteln\/ festlegen<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Pufferzeiten ermitteln<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Gesamtdauer des Projekts ermitteln<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Verfahren:<\/p>\n\n\n\n<p>1. &nbsp; Top\u2010Down\u2010Verfahren:<br>2. &nbsp; Buttom\u2010UP\u2010Verfahren:<br>3. &nbsp; Codierung:<\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Arbeitspaket:<\/span><\/p>\n\n\n<div class=\"su-list\" style=\"margin-left:0px\">\n<ul>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> ein Teil des Projektstrukturplans, der nicht weiter aufgegliedert wird<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> entspricht den einzelnen Aufgaben w\u00e4hrend des Projektes<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Inhalt:<br \/>\n\u2013 Nr. (Codierung)<br \/>\n\u2013 Name\/ Bezeichnung der Aufgabe\/ Aktivit\u00e4t<br \/>\n\u2013 Verantwortlicher<br \/>\n\u2013 Anfang<br \/>\n\u2013 Ende<br \/>\n\u2013 Beschreibung der Aktivit\u00e4ten<br \/>\n\u2013 Beschreibung der Ergebnisse<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n\n\n\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Vorgangsliste<\/span><\/p>\n\n\n\n<p>Nach Abschluss der Arbeitspaketfeinplanung wird die Vorgangsliste erstellt. Sie ist eine tabellarische Zusammenstellung aller Arbeitspakete und enth\u00e4lt wesentliche Informationen aus der APFeinplanung aus denen sich im weiteren Verlauf auch die Terminplanung ableitet.<\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Ablaufplan<\/span><\/p>\n\n\n\n<p>Ein Ablaufplan ist f\u00fcr das Projektmanagement die Dokumentation des geplanten, sachlichen und zeitlichen Ablaufes des Projektes. Dieses Planungselement beginnt mit dem Ermitteln und dem Festlegen der logischen Abh\u00e4ngigkeiten der einzelnen Vorg\u00e4nge und Arbeitspakete und endet mit dem Resultat einer Ablaufplanung, bei der die genauen Zeitpunkte noch nicht relevant sind. Im Ablaufplan werden die Arbeitspakete in logischer Reihenfolge angeordnet und in Diagrammform<br> dargestellt. Tauchen Probleme auf, helfen Ablaufpl\u00e4ne dem Projektmanagement sie zu analysieren. Allerdings k\u00f6nnen sie auch beim Vorbeugen von Problemen oder bei der Risikoeinsch\u00e4tzung unterst\u00fctzen. Das Projektmanagement ist so in der Lage zeitnah Gegenma\u00dfnahmen oder<br> unterst\u00fctzende Ma\u00dfnahmen einzuleiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Ablaufplan dient zur Darstellung der Aktivit\u00e4ten\/Aufgaben und zur Ermittlung der Projektdauer.<\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Terminplan<\/span><\/p>\n\n\n\n<p>Aus der Vorgangsliste ergibt sich eine erste grobe Terminplanung. Da in der Vorgangsliste neben der Dauer auch die Abh\u00e4ngigkeit aller Arbeitspakete enthalten ist, bedarf es theoretisch nur noch Rechenleistung, um daraus einen Terminplan abzuleiten. Bei kleineren Projekten mit weniger als<br> drei\u00dfig bis vierzig Arbeitspaketen ist dies auch \u201evon Hand\u201c m\u00f6glich, bei gr\u00f6\u00dferen Projekten mit mehr als f\u00fcnfzig Arbeitspaketen sollte eine geeignete Software eingesetzt werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-medium-font-size\" style=\"color: #e28383\">3.3.5. Ressourcen\u2010 und Kostenplanung<\/p>\n\n\n\n<p>Nach abgeschlossener Terminplanung kann nun die Planung der notwendigen Ressourcen erfolgen.<\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Ziel<\/span><\/p>\n\n\n\n<p>Bereitstellung der Ressourcen zum richtigen Zeitpunkt in entsprechender Quantit\u00e4t und Qualit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Ressourcenarten:<\/span><\/p>\n\n\n<div class=\"su-list\" style=\"margin-left:0px\">\n<ul>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Personal<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Sachmittel (Maschinen, Material)<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Die Planung der Ressourcen erfordert durch die Sch\u00e4tzung des Aufwands eines Arbeitspaketes.<\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Aufwandssch\u00e4tzung f\u00fcr Arbeitspakete:<\/span><\/p>\n\n\n\n<p>Sch\u00e4tzklausur:<\/p>\n\n\n<div class=\"su-list\" style=\"margin-left:0px\">\n<ul>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Projektleiter und Projektmitarbeiter sch\u00e4tzen einzeln den Aufwand<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> der Durchschnitt der Werte wird ermittelt<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> liegen die Meinungen weit auseinander, m\u00fcssen die jeweiligen Standpunkte erl\u00e4utert werden, danach wird noch einmal gesch\u00e4tzt<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> der Mittelwert der Sch\u00e4tzung wird dann als Aufwand angesehen<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Ablauf der Ressourcenplanung:<\/p>\n\n\n<div class=\"su-list\" style=\"margin-left:0px\">\n<ul>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Ermittlung der ben\u00f6tigten Ressourcen (Sch\u00e4tzung)<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Ermittlung der Kapazit\u00e4tengrenze (Verf\u00fcgbarkeit)<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Kapazit\u00e4tenauslastung ermitteln<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Kapazit\u00e4tenausgleich durch Optimierung:<br \/>\n\u2013 Nutzen der Pufferzeiten<br \/>\n\u2013 Erh\u00f6hung der Ressourcen<br \/>\n\u2013 Verl\u00e4ngerung\/ Verk\u00fcrzung von Zeitdauern<br \/>\n\u2013 Streichen von Leistungen<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n\n\n\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Kostenplan<\/span><\/p>\n\n\n\n<p>Besch\u00e4ftigt sich mit der Frage: Welche Kosten entstehen grunds\u00e4tzlich durch die Ressourcen?<\/p>\n\n\n\n<p>Der Kostenplan basiert auf dem Ressourcenplan, denn jetzt kennen Sie den Aufwand und m\u00fcssen diesem lediglich die Kosten zuf\u00fchren. Dabei gibt es verschiedene Darstellungsm\u00f6glichkeiten:<\/p>\n\n\n<div class=\"su-list\" style=\"margin-left:0px\">\n<ul>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Kostenganglinie (Kosten je Einheit\/ Tag)<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n\n\n<div class=\"su-list\" style=\"margin-left:0px\">\n<ul>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Kostensummenlinie (kumulierte Kosten)<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-medium-font-size\" style=\"color: #e28383\">3.3.6. Finanzplanung<\/p>\n\n\n\n<p>Die Finanzplanung basiert auf der Kostenplanung und hat die Aufgabe die Liquidit\u00e4t w\u00e4hrend des Projektes zu gew\u00e4hrleisten. Falls Ihr Budget fest vorgegeben ist, k\u00f6nnen Sie durch den Finanzplan die genaue Kapitalverwendung nachweisen.<\/p>\n\n\n\n<p>Finanzierungsm\u00f6glichkeiten:<\/p>\n\n\n<div class=\"su-list\" style=\"margin-left:0px\">\n<ul>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Sponsoring<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Spenden<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-medium-font-size\" style=\"color: #e28383\">3.3.7. Risikomanagement<\/p>\n\n\n\n<p>Da Projekte bereits per Definition risikobehaftet sind, ist eine vorausschauende Steuerung der eventuell eintretenden Risiken unerl\u00e4sslich. Vergegenw\u00e4rtigen wir uns weiterhin, dass Projekte Neues in die Welt bringen sollen, dazu normalerweise nur ein knappes Budget zur Verf\u00fcgung haben und au\u00dferdem meistens noch unter Zeitdruck gearbeitet wird, ist die Notwendigkeit nicht mehr in Frage zu stellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Risiko ist eine ungeplante, negative Planabweichung. Um die Gr\u00f6\u00dfe eines Risikos einsch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen, wird es sinnvoller Weise in seine Bestandteile zerlegt:<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Gr\u00f6\u00dfe des Risikos ist die Eintrittswahrscheinlichkeit einer Planabweichung. Je h\u00f6her diese ist, umso gr\u00f6\u00dfer ist das Risiko. Die zweite Gr\u00f6\u00dfe ist die Auswirkung einer Planabweichung. Je gr\u00f6\u00dfer diese ist, umso gr\u00f6\u00dfer ist das Risiko. Zur Berechnung des Risikos wird das Produkt aus diesen beiden Zahlen gebildet. \u00dcblicherweise werden Skalen von eins (sehr niedrig) bis zehn (sehr hoch) genutzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Vorgehen bei Risikoanalyse:<\/p>\n\n\n<div class=\"su-list\" style=\"margin-left:0px\">\n<ul>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Identifizierung der Risiken<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Analyse der Ursachen<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Ermittlung der Eintrittswahrscheinlichkeit<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Analyse der Auswirkung<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> grafische Darstellung und Gewichtung<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Ma\u00dfnahmen entwickeln<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Risikoquellen:<\/p>\n\n\n<div class=\"su-list\" style=\"margin-left:0px\">\n<ul>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Stakeholderanalyse<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> einzelne Arbeitspakete (Was k\u00f6nnte schief gehen?)<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Ma\u00dfnahmen:<\/p>\n\n\n<div class=\"su-list\" style=\"margin-left:0px\">\n<ul>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> pr\u00e4ventive Ma\u00dfnahmen<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> korrektive Ma\u00dfnahmen<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-medium-font-size has-vivid-red-color\">3.4 Durchf\u00fchrung<\/p>\n\n\n\n<p>Nach Erstellen aller Planungsunterlagen beginnt die wichtigste Projektphase: die  Projektdurchf\u00fchrung, die von der Projektkontrolle begleitet wird. Hier steht an erster Stelle der  Plan\/Ist\u2010Vergleich der vorgegebenen Projektparameter. Durch den laufenden Plan\/Ist\u2010Vergleich im Rahmen der Projektkontrolle erreicht man, dass Abweichungen von Planvorgaben fr\u00fchzeitig erkannt werden. Planabweichungen f\u00fchren entweder zu einer \u00c4nderung der Planvorgaben oder es werden innerhalb der Projektsteuerung entsprechend \u00bbgeeignete\u00ab Ma\u00dfnahmen \u2010 bei Einhalten der Planvorgaben \u2010 ergriffen.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine \u00bbelementare\u00ab und \u00bbzeitschnelle\u00ab Projektkontrolle ist Voraussetzung f\u00fcr eine effiziente Projektsteuerung; sie umfasst folgende Aufgabenbereiche:<\/p>\n\n\n\n<div class=\"su-list\" style=\"margin-left:0px\">\n<ul>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Terminkontrolle<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Aufwands\u2010 und Kostenkontrolle<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Sachfortschrittskontrolle<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Qualit\u00e4tssicherung<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Konfigurationsmanagement<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Projektdokumentation<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Projektberichterstattung<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-medium-font-size has-vivid-red-color\">3.5 Controlling\/ Abschluss<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Projektabschluss ist die letzte Projektphase eines Projektes und umfasst die Schritte Projektabschlussanalyse, Erfahrungssicherung und Projektaufl\u00f6sung. Wird das Projekt beendet, obwohl die Projektziele nicht erreicht sind, so spricht man von einem Projektabbruch.<\/p>\n\n\n\n<p>Au\u00dferdem empfiehlt es sich, kein Projekt ohne eine systematische Sicherung der im Projekt gemachten Erfahrungen abzuschlie\u00dfen, also eine Erfahrungssicherung durchzuf\u00fchren. Das Sammeln entsprechender Daten ist die Basis f\u00fcr das Bilden von Kennzahlen sowie den Aufbau eines  Kennzahlensystems. Das Einrichten von Erfahrungsdatenbanken ist dabei besonders geeignet zur Erfahrungssicherung, weil hiermit die Erkenntnisse aus unterschiedlichen Entwicklungsbereichen \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum in eine gemeinsame Datenbasis zusammengef\u00fchrt werden. Das Sammeln von Erfahrungsdaten stellt au\u00dferdem eine wichtige Voraussetzung f\u00fcr das Kalibrieren von Aufwandssch\u00e4tzverfahren dar. Ohne eine konsequente Erfahrungssicherung ist ein wirkungsvolles Wissensmanagement nicht m\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<p>Letzter Schritt in der Projektabschlussphase und damit im gesamten Projektablauf ist die Projektaufl\u00f6sung. Jedes Projekt muss neben einem definierten Anfang auch ein eindeutiges Ende haben. Mit der Projektaufl\u00f6sung, die partiell schon an vorangegangenen Meilensteinen eingeleitet werden kann, wird das Projektpersonal auf neue Aufgaben \u00fcbergeleitet und die im Projekt gebundenen Ressourcen werden neuen Projekten zugef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Projektabschlussbericht, auch Projektbilanz genannt, fasst die Ereignisse und Ergebnisse des Projektes zusammen. Er soll umfassen:<\/p>\n\n\n<div class=\"su-list\" style=\"margin-left:0px\">\n<ul>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> die Eckwerte der urspr\u00fcnglichen Projektplanung zu Leistung, Kosten und Terminen<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> den tats\u00e4chlichen Fertigstellungs\u2010 und \u00dcbergabetermin<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> die Leistungsdaten des erstellten Ergebnisses<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> den tats\u00e4chlich erreichten Qualit\u00e4tsstandard bez\u00fcglich messbarer Kennzahlen<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> die Ist\u2010Projektkosten\u00fcbersicht<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> den Personalaufwand, gegliedert nach T\u00e4tigkeitsbereichen<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Ursachenanalyse von Planabweichungen<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n\n\n<\/div><\/div>\n\n\n<div class=\"su-spoiler su-spoiler-style-simple su-spoiler-icon-plus su-spoiler-closed\"><div class=\"su-spoiler-title\" tabindex=\"0\" role=\"button\"><span class=\"su-spoiler-icon\"><\/span>Kapitel 4. Faktoren f\u00fcr ein erfolgreiches Projektmanagement<\/div><div class=\"su-spoiler-content su-clearfix\">\n\n\n\n<p>Als Schlussfolgerung f\u00fcr erfolgreiches Projektmanagement lassen sich aus den vorangegangenen Projektphasen folgende Erfolgsfaktoren f\u00fcr ein erfolgreiches Projektmanagement ziehen:<\/p>\n\n\n<div class=\"su-list\" style=\"margin-left:0px\">\n<ul>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Achten Sie auf eine gute Ziel\u2010 und Auftragskl\u00e4rung (hier sind Auftraggeber und Auftragnehmer gleicherma\u00dfen in der Verantwortung).<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Stellen Sie ausreichende Ressourcen (Personal und Geld) sowie Zeit zur Verf\u00fcgung, um das anstehende Projekt zu planen. Diese Investition wird sich auszahlen.<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Achten Sie darauf, dass an den Schl\u00fcsselstellen des Projektes nur erfahrene Projektmanager sitzen, Projektmanagement kann man nur sehr begrenzt lernen, vieles muss man erfahren, um es zu verstehen.<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Legen Sie dennoch gro\u00dfen Wert darauf, dass alle Beteiligten und vor allem die Projektmanagementunerfahrenen in den zu verwendenden Instrumenten und Prozessen geschult sind und ein Grundverst\u00e4ndnis von Projektmanagement haben, bevor sie im Projekt t\u00e4tig werden.<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Erfinden Sie das Rad nicht jedes Mal neu, setzen Sie auf standardisierte Instrumente und Prozesse, die unternehmensweit gelten, fordern Sie deren Nutzung aktiv ein.<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Achten Sie darauf, dass die Kommunikation funktioniert und zwar sowohl formal (Berichtswesen und Dokumentation) als auch informell, dass also die Beteiligten miteinander reden. Schaffen sie Kommunikationsm\u00f6glichkeiten auch jenseits der offiziellen Anl\u00e4sse (gemeinsames Projektb\u00fcro, Kaffeeecke, bei gro\u00dfen Projekten intranetgest\u00fctzte Tools wie Foren und Videokonferenzsysteme etc.).<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Reden Sie nicht nur \u00fcber Risiken, managen Sie sie auch entsprechend, genau wie Sie ihr gesamtes (Projekt\u2010)Umfeld stets aktiv bearbeiten sollten.<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Wenn Sie im Projektteam oder in der Projektleitung t\u00e4tig sind, binden Sie den Auftraggeber mit ein, berichten Sie regelm\u00e4\u00dfig, bereiten Sie Entscheidungen substanziell vor, fordern Sie diese dann auch ein, zeigen Sie immer auch alternative M\u00f6glichkeiten auf.<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n\n\n<\/div><\/div>\n\n\n<div class=\"su-spoiler su-spoiler-style-simple su-spoiler-icon-plus su-spoiler-closed\"><div class=\"su-spoiler-title\" tabindex=\"0\" role=\"button\"><span class=\"su-spoiler-icon\"><\/span>Kapitel 5. Konzept<\/div><div class=\"su-spoiler-content su-clearfix\">\n\n\n\n<p>Ein Konzept ist ein grober Plan, welcher die Ma\u00dfnahmen zur Erreichung eines Ziels auflistet oder beschreibt.<\/p>\n\n\n\n<p>Um ein Konzept erstellen zu k\u00f6nnen, dienen sogenannten Briefings als Kreatives\u2010Potenzial und Grundlage. Bei einem Briefing wird zum Beispiel der Verein, wenn ihm ein Projekt zugewiesen wird, mit allen f\u00fcr diese Projekt relevanten Informationen versorgt, um daraus ein Konzept zu erstellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wichtige Informationen:<\/p>\n\n\n<div class=\"su-list\" style=\"margin-left:0px\">\n<ul>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Anlass<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Budget<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Zielgruppe<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i>  Zeitpunkt\/ Zeitraum<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Leistungsumfang<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-medium-font-size has-vivid-red-color\">5.1 Von der Projektidee zum Konzept<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn Sie, als Verein, ein eigenes Projekt ohne einen Auftrag durchf\u00fchren wollen, m\u00fcssen Sie als Erstes eine Projektidee entwickeln. Dazu ist es am besten, wenn Sie sich die Frage stellen:<\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Was will ich erreichen, was ist mein Ziel?<\/span><\/p>\n\n\n\n<p>Wenn Sie diese Frage beantwortet haben, ist der Grundstein f\u00fcr Ihr Projekt und Ihr Konzept gelegt. Doch bevor Sie ein Konzept schreiben k\u00f6nnen, wird noch etwas Zeit vergehen, denn jetzt beginnt die kreative Arbeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie haben ein Ziel, nun m\u00fcssen Sie ein Projekt entwerfen, das dieses Ziel erreicht. Als aller Erstes sollten Sie Recherchieren und die Kreativtechniken anwenden und Vorschl\u00e4ge f\u00fcr das Projekt sammeln. Danach sortieren Sie die Ideen und Vorschl\u00e4ge, schmei\u00dfen welche raus, modifizieren, ver\u00e4ndern und verbinden sie. Wenn das geschafft ist und Sie eine genauere Vorstellung vom Projekt haben (und sich sicher sind, dass das als Projekt eingestuft werden kann) k\u00f6nnen Sie mit dem Inneren Konzept anfangen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Konzept hat einen Inhalt (= inneres Konzept) und eine Form (=\u00e4u\u00dferes Konzept). Die \u00e4u\u00dfere Form ist in gewisserma\u00dfen das Skelett, die Inhalte sind die Organe. Beides sind wesentliche Elemente. Sie unterscheiden sich insoweit, dass das innere Konzept f\u00fcr Sie und Ihre Mitarbeiter ist und das \u00e4u\u00dfere f\u00fcr die Beh\u00f6rden und au\u00dfenstehende Personen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-medium-font-size has-vivid-red-color\">5.2 Wesentliche Inhalte<\/p>\n\n\n<span class=\"su-lightbox\" data-mfp-src=\"https:\/\/www.migranet-mv.de\/wp-content\/uploads\/projektb\u00f6rse\/projektmanagement\/5.2-Wesentliche-Inhalte.png\" data-mfp-type=\"image\"> <\/p>\n<figure><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.migranet-mv.de\/wp-content\/uploads\/projektb\u00f6rse\/projektmanagement\/5.2-Wesentliche-Inhalte.png\"\/><\/figure>\n<p> <\/span>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-medium-font-size has-vivid-red-color\">5.3 Vom Konzept zum Projektantrag<\/p>\n\n\n\n<p>Die Inhalte sind wichtig, aber sie brauchen eine Form. An dieser Stelle kommt jetzt das \u00e4u\u00dfere Konzept, in diesem Fall der Projektantrag. Die Ideensammlung aus dem inneren Konzept wird komplett zusammengefasst und Ausformuliert.<\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Projektantrag<\/span><\/p>\n\n\n\n<p>Der Projektantrag ist nach DIN 69905 der &#8222;Antrag auf Projektgr\u00fcndung&#8220;, d.h. auf den Beschluss, das benannte Projekt durchzuf\u00fchren. Bestandteile eines solchen Antrags sind in der Regel die Benennung des Projektziels, der Laufzeit, der Projektkosten und des angestrebten Nutzens. Die Ausf\u00fchrlichkeit eines Projektantrages h\u00e4ngt von den Forderungen des Entscheidungsgremiums ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Inhalte:<\/p>\n\n\n<div class=\"su-list\" style=\"margin-left:0px\">\n<ul>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Projektbezeichnung = WAS?<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> wer stellt diesen Antrag (z.B. Verein, Gemeinde, Privatperson, \u2026)<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> wer ist Tr\u00e4ger und Ansprechpartner des Projektes vor Ort<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> wo genau soll dieses Projekt realisiert werden (Land, Region, Ort)<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> wer soll konkret durch dieses Projekt unterst\u00fctzt oder gef\u00f6rdert werden (z.B. eine Region,<br \/>\nOrt oder Personen, Kinder\u2026) = WER?<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Ziel des Projektes = WARUM?<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Umfang des Projektes (je detaillierter umso besser) = WIE?<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> gibt es Zeichnungen oder Bilder die gezeigt werden k\u00f6nnen von der Situation vor Ort oder<br \/>\n\u00fcber das, was unterst\u00fctzt werden soll? = WARUM?<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> geplanter Zeitrahmen f\u00fcr das Projekt = WANN?<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> wie setzen sich die Kosten f\u00fcr das Projekt zusammen? = WIE VIEL?<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> gibt es noch andere F\u00f6rderer f\u00fcr dieses vorgestellte Projekt?<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> wie ist das soziale Umfeld in dem das Projekt integriert werden soll? = WAS NOCH?<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> wie stehen die \u00f6rtlichen Kommunen und die Kirche dem geplanten Projekt gegen\u00fcber?<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> wurde dieser Projektvorschlag schon einmal woanders eingereicht und abgelehnt oder l\u00e4uft<br \/>\nzurzeit woanders ein Antragsverfahren?<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n\n\n<\/div><\/div>\n\n\n<div class=\"su-spoiler su-spoiler-style-simple su-spoiler-icon-plus su-spoiler-closed\"><div class=\"su-spoiler-title\" tabindex=\"0\" role=\"button\"><span class=\"su-spoiler-icon\"><\/span>Kapitel 6. 7\u2010Punkte\u2010Check<\/div><div class=\"su-spoiler-content su-clearfix\">\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-medium-font-size has-vivid-red-color\">1. Projektdefinition<\/p>\n\n\n<div class=\"su-list\" style=\"margin-left:0px\">\n<ul>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Bezeichnung<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Motto<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Idee<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-medium-font-size has-vivid-red-color\">2. Zieldefinition<\/p>\n\n\n<div class=\"su-list\" style=\"margin-left:0px\">\n<ul>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Was m\u00f6chte ich erreichen?<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-medium-font-size has-vivid-red-color\">3. Organisation<\/p>\n\n\n<div class=\"su-list\" style=\"margin-left:0px\">\n<ul>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Teamleiter<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Mitglieder<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Verantwortlichen<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Kommunikation<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-medium-font-size has-vivid-red-color\">4. Projektplanung<\/p>\n\n\n<div class=\"su-list\" style=\"margin-left:0px\">\n<ul>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Ablauf\u2010 und Terminplan<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Ressourcen und Kostenplan<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Finanzplan<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-medium-font-size has-vivid-red-color\">5. Risiken<\/p>\n\n\n<div class=\"su-list\" style=\"margin-left:0px\">\n<ul>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Umfeldanalyse<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-medium-font-size has-vivid-red-color\">6. Inneres Konzept<\/p>\n\n\n<div class=\"su-list\" style=\"margin-left:0px\">\n<ul>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> W\u2010Fragen<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-medium-font-size has-vivid-red-color\">7. Projektantrag<\/p>\n\n\n<div class=\"su-list\" style=\"margin-left:0px\">\n<ul>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Zusammenfassung<\/li>\n<li><i class=\"sui sui-genderless\" style=\"color:#32a50a\"><\/i> Ausformulierung<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n\n\n<\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Projektmanagement Gru\u00dfwort Vorwort Workshop \u201eProjektmanagement\u201c Notwendiges Wissen f\u00fcr die erfolgreiche Vereinsarbeit.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.migranet-mv.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1164"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.migranet-mv.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.migranet-mv.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.migranet-mv.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.migranet-mv.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1164"}],"version-history":[{"count":269,"href":"https:\/\/www.migranet-mv.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1164\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4468,"href":"https:\/\/www.migranet-mv.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1164\/revisions\/4468"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.migranet-mv.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1164"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}